Exzellenz in IT-Management und Digitalisierung

Architekturmanagement im Rahmen der IT-Architektur als Schlüsselkompetenz

Lange Jahre wurde in Unternehmen fast aller Branchen Architekturmanagement im Wesentlichen als Werkzeug zur Standardisierung der Applikationen verstanden. Im Vordergrund stand die Bemühung, eine historisch heterogen gewachsene Applikationslandschaft möglichst konsequent auf wenige Standardapplikationen zu konsolidieren und somit letztlich Effizienzpotenziale im Betrieb zu erschließen. Das geschah mit wachsendem Erfolg: Trotz neu hinzugekommener funktionaler Anforderungen hat sich in der Regel die Vielzahl unterschiedlicher Applikationsinstanzen reduziert und nebenbei wurde der Betrieb – auch aufgrund von weniger komplexen Schnittstellen – stabiler und sicherer.

Seit einigen Jahren – je nach Branche etwas früher oder später - können wir wiederum eine Gegenbewegung vernehmen. Das Ziel einer umfassenden Konsolidierung tritt gegenüber dem Wunsch, mehr Flexibilität und vor allem mehr Agilität zu schaffen, etwas in den Hintergrund. Vielerorts ist die Entwicklung der Anwendungsarchitektur durch zunehmende Integration von kleineren zugekauften Applikationsinstanzen, Services Dritter und auch vermehrt Eigenentwicklungen geprägt.

Treiber dieser Entwicklung sind zum einen bi-modale Ansätze, bei denen bewusst „Schnellboote“ zugelassen werden, die häufig nicht zum vorhandenen „Supertanker“ passen müssen. Dahinter steckt der Gedanke, dass z. B. von 100 in See gelassenen „Schnellbooten“ ohnehin nur ein kleinerer Teil jemals wieder in den Hafen zurückkehrt und es Verschwendung von Zeit und Geld gewesen wäre, alle Initiativen im Vorhinein auf die große „Supertanker“-Lösung auszurichten. Ein weiterer Treiber ist die Interoperabilität mit Dritten, das können z. B. Hersteller und Provider von SaaS-Lösungen sein oder auch Geschäftspartner, deren Services zu integrieren sind. Ergebnis ist eine zwar flexiblere und agilere, zugleich jedoch auch wiederum heterogenere und komplexer zu betreibende Systemlandschaft.

Angemessene und zielgerichtete Planung für ein optimales IT-Architekturmanagement

Wie aber kann sichergestellt werden, dass wir nicht heute die Probleme von morgen schaffen? Wie kann vermieden werden, dass die heutige Architekturentwicklung nicht der Grundstein für millionenschweren Konsolidierungsprojekte in einigen Jahren ist?

In Zeiten von Flexibilität und Agilität spielt eine angemessene und zielgerichtete Planung eine besondere Rolle. Voraussetzung dafür ist es, sich einen Überblick über die aktuelle Systemarchitektur zu verschaffen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber leider nicht überall Praxis. Folgende Indikatoren können zumindest einen Hinweis darauf geben, ob die aktuelle Architekturentwicklung strukturiert oder ungeplant und chaotisch abläuft:

Das Architekturmanagement sollte einen Leitfaden für die Planung und den Betrieb der verwendeten IT-Systemen und IT-Infrastrukturen darstellen. Ähnlich zu einem Bebauungsplan für die Stadtplanung, leitet sich von der IT-Architektur ein mittel- bis langfristiger Vorgehensplan ab. Dies ermöglicht eine vorausschauende Planung und Steuerung der IT-Ressourcen um sowohl hinsichtlich Funktionalität als auch Sicherheit immer auf dem neusten Stand zu sein. Das Architekturmanagement sollte strategisch und ganzheitlich ausgerichtet sein, angrenzende Geschäftsprozesse neben Hard- und Software miteinbeziehen und eine effiziente Wirtschaftlichkeit der IT ermöglichen. Die Konsolidierung der IT-Landschaft ist dabei weiterhin wichtig, mündet aber auch in einer angestrebten Modularität, welche das schnelle und flexible Anpassen auf sich ändernde Bedingungen ermöglicht. Der Architektur muss Raum gelassen werden um sich auf neue Rahmenbedingungen einstellen zu können.

Roadmaps können als Grundlage für ein erfolgreiches Architekturmanagement dienen – diese erleichtern die Dokumentation der Ziele, visualisieren den Prozess und teilen die zukünftige IT-Entwicklung in greifbare Meilensteine auf. Die IT-Architektur darf hierbei nicht als statisches, einmal geschaffenes Konstrukt verstanden werden, sondern befindet sich Seite an Seite mit den wechselnden Anforderungen im Unternehmen kontinuierlich in der Weiterentwicklung. Das Ziel ist es, eine anpassungsfähige IT-Architektur zu entwickeln.

LEXTA bietet Ihnen hierbei jegliche Form der Beratung an - von der Entwicklung einer strategischen Ausrichtung bis hin zur konkreten Anpassung in Ihrem Unternehmen, stehen wir Ihnen tatkräftig mit langjähriger Branchenexpertise zur Seite. Wir verschaffen uns mit Ihnen gemeinsam einen genauen Überblick über den Ist-Zustand, entwickeln einen angemessenen Soll-Zustand und begleiten und gestalten diesen Prozess dorthin aktiv mit. Unser Fokus liegt darauf, die Abläufe in Ihrem Unternehmen effizienter zu gestalten um Ihnen dabei einerseits eine nachhaltige Strategie mit an die Hand zu geben, andererseits aber auch die Kosten so gering wie möglich zu halten.

Gerne können wir in einem gemeinsamen Workshop die Möglichkeiten und Potenziale von IT-Architekturmanagement-Tasks für Ihr Unternehmen zusammen herausarbeiten.

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