IT-Benchmarking

Bei einem Benchmark vergleicht LEXTA den Umfang und die Qualität einer IT-Leistung (IT-Service) mit den dazugehörigen Preisen oder Kosten. Die Abweichungen werden auf Basis umfassender Marktdaten analysiert und detaillierte Stellhebel abgeleitet. Die Ziele, die mit einem Benchmark erreicht werden können, sind dabei sehr vielseitig. Hier ein kleiner Auszug aus Fragestellungen unserer Kunden:

  • Sind unsere Servicepreise auf Marktniveau?
  • Wo haben wir Kosteneinsparpotenziale?
  • Sind unsere Prozesse effizient gestaltet?
  • Setzen wir in der IT-Security unser Budget an der richtigen Stelle ein?
  • Welche ist die richtige Messgröße für die Entwicklung?

Arten von Benchmarks

Ausgehend von der Fragestellung und den damit verbundenen Rahmenbedingungen unterscheiden wir folgende Benchmarks:

Preisbenchmark Kostenbenchmark Peer-to-Peer Benchmark Prozessbenchmark
Gegenüberstellung von vertraglichen IT-Leistungen und Preisen mit aktuellen Marktdaten zur Identifikation von Einsparpotenzialen und Bewertung der Marktkonformität Bewertung der Leistungsfähigkeit der internen IT im Vergleich zum Markt auf Basis von Kostenvergleichen und Analysen von Kostenstrukturen Benchmark-getriebener Erfahrungsaustausch im Teilnehmerkreis auf Wunsch auch mit Marktsicht durch Vergleichswerte aus der LEXTA-Datenbank Bewertung der Prozesseffizienz und Ausweis der Produktivität mithilfe einer Reifegradanalyse - durch Gegenüberstellung mit Best-Practice-Ansätzen können Optimierungsansätze abgeleitet werden

Vorgehen

Ein Benchmarking-Projekt mit LEXTA lässt sich grob in 3 Blöcke unterteilen:

  1. Die Aufnahme Ihrer Leistungen,
  2. die Herstellung der Vergleichbarkeit mittels Normalisierung sowie die Auswahl einer Vergleichsgruppe und
  3. der eigentliche Vergleich und die Ableitung von geeigneten Maßnahmen.

Ist-Aufnahme: Im Rahmen der Ist-Aufnahme werden in Vor-Ort Workshops mit unseren Beratern die Leistungsinhalte, Mengen Servicequalitäten und Besonderheiten mithilfe von standardisierten Fragebögen aufgenommen. Die Bögen bilden die Grundlage der Erfassung und werden stetig aktuellen technischen Entwicklungen angepasst. Dabei werden ebenfalls individuelle Vertrags-, Technologie- und Kundenspezifika und Sicherheitsanforderungen berücksichtigt und die Daten auf Plausibilität geprüft. Mit dem Abschluss dieser Phase haben wir gemeinsam Unklarheiten beräumt und der Benchmark ist vollständig definiert.

Vergleichbarkeit: Im Rahmen der Normalisierung werden Abweichungen zum Markt des zu benchmarkenden Unternehmens mit transparenten und nachvollziehbaren Auf- und Abschlägen bewertet. Hierbei können wir auf unsere langjährige Erfahrung aus Projekten und eine umfassende Benchmarking-Datenbank zurückgreifen. Bei der Auswahl der Vergleichsgruppe werden die Vergleichsunternehmen auf Basis von qualitativen und quantitativen Kriterien ausgewählt. Diese Kriterien (z. B. Branchenfokus, Mengengerüste, Standortdispersion, Vergleichbarkeit von Service-Leveln) werden nach Maßgabe der Zielsetzung und Anforderungen des Kunden individuell zusammengestellt.

Vergleich: Für den quantitativen Benchmark werden die Kosten oder Preise der einzelnen Leistungen den Daten der abgestimmten Vergleichsunternehmen gegenübergestellt. Zusätzlich werden im Rahmen des qualitativen Benchmarks relevante Kennzahlen und Stellhebel je IT-Leistung auf Basis der Leistungsanalyse und der Ergebnisse des quantitativen Benchmarks ausgewiesen. Somit zeigen die Stellhebel einzelne Handlungsoptionen auf, wie wettbewerbsfähige Kosten oder Preise erreicht werden können. Die Kennzahlen und Stellhebel können sowohl für einzelne Leistungsbestandteile (Hardware, Software, Personalstärken) als auch für IT-Strukturen, -Prozesse, -Einkauf etc. ausgewiesen werden.

Gerne können wir in einem gemeinsamen Workshop die Möglichkeiten und Potenziale von Benchmarking für Ihr Unternehmen gemeinsam herausarbeiten.